Wird ein Todestag immer schwer bleiben? Fakt ist diese tage erinnern uns noch stärker daran das eine geliebte Person nicht mehr da ist. Der Schmerz eines solchen Verlustes mag sich mit der Zeit wandeln, doch die Intensität des Vermissens bleibt eine konstante Präsenz in unserem Leben. Trauern ist in der Tat ein höchst individueller Prozess, der sich nicht in einfache Worte fassen lässt. Jeder von uns geht auf seine Weise mit dem Verlust um, und doch teilen wir das gemeinsame Band der Liebe, an die, die nicht mehr unter uns weilen.
Aber heute ist es so dass ich dich sehr vermisse auch wenn ich weiss, das du da bist und mir Zeichen sendest und ich die letzten tage intensiv mit dir gesprochen habe. Auch wenn ich weiss, dass du auf deine Weise immer bei mir bist, mir Zeichen sendest und wir in intensiven Momenten der Stille Gespräche führen, bleibt die Lücke, die du hinterlassen hast, unüberbrückbar. Es gibt keinen Ersatz, niemanden, der das Vakuum füllen könnte, das dein Fehlen in meinem Leben hinterlassen hat. Unsere Beziehung war vielleicht nicht immer von Leichtigkeit geprägt, doch durch dich und dank dir habe ich unendlich viel gelernt.
Es ist ein seltsames Paradoxon, das wir erleben: Die Freude über die Zeichen und die Präsenz unserer lieben Verstorbenen mischt sich mit dem Schmerz des Verlustes. Was ist es, das wir wirklich wollen? Im Alltag klarzukommen, mit Trauer und Vermissen umzugehen, scheint eine Herausforderung zu sein, die uns täglich begegnet. Ich sehe dies oft bei meinen Klienten – Trauernde, die sich von der Welt um sie herum entfremdet fühlen, weil ein Teil ihrer Seele sich stets in der geistigen Welt, in tiefer Verbindung mit den lieben Verstorbenen, befindet.
Das Vermissen, auch viele Jahre später, kann an manchen Tagen genauso intensiv sein, als wäre der Verlust erst gestern gewesen. Der Schmerz mag sich verwandeln, doch die Trauer selbst bleibt unverändert, bis zu dem Tag, an dem wir uns wiedersehen. In diesem Bewusstsein, dass Liebe und Verbundenheit über den Tod hinaus Bestand haben, finden wir einen Funken Trost. All die die nicht mehr unter uns weilen, die wir vermissen, sind nicht wirklich 'weg'; sie haben lediglich eine andere Form angenommen, eine Präsenz in der geistigen Welt, die uns umgibt, leitet und manchmal, in kostbaren Momenten, für uns spürbar sind, und trotzdem ist das vermissen da.
Lasst uns also in unseren Herzen Raum schaffen für die Liebe, die niemals endet, und für die Gewissheit, dass jede Träne, jedes Lächeln, das durch die Erinnerung hervorgerufen wird, ein Zeichen dieser unzerbrechlichen Verbindung ist. In der Trauer sind wir nicht allein – wir sind umgeben von den Seelen, die uns liebten und weiterhin lieben, über die Grenzen von Zeit und Raum hinweg.
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